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5. Oktober 2016

Preisgestaltung

preisgestaltungEin wichtiges Thema für viele Kunden ist die Frage nach der Preisgestaltung. Wie setzt sich ein Projektpreis zusammen? Welche Faktoren spielen bei der Berechnung eine Rolle? Gibt es Fixpreise? Was ist üblich in dieser Branche? Was gibt es bei Angeboten zu beachten? Wer auf diesem Gebiet neu ist, kann sich relativ wenig vorstellen was für Kosten auf einen zukommen können – welche nötig sind und welche man sich vielleicht sparen kann.

Eins gleich vorneweg: Fixpreise lassen sich kaum auf individuelle Projekte anwenden – wir sehen dies oft bei Studenten oder Nebengewerbler’n, und ( ohne Jemandem zu Nahe treten zu wollen ) kommen später oft die Kunden zu einer Agentur oder einem professionellen Programmierer, weil Sie merken, dass man an der falschen Stelle gespart hat.

Kurzes Beispiel: Eine mittelständige Firma möchte gerne eine Firmenwebsite mit 8 Unterseiten, einem Content Management System, einem ansprechenden Design, selbstverständlich  Handyfähig, Texte, Bilder und natürlich einer Suchmaschinenoptimierung – im Prinzip das Standardpaket ( optional noch mit einem Server für das Hosting ). Man beschließt sich einige Angebote zu holen. Die Firma ist zunächst überrascht über die preisliche Breite, da hier sicher Angebote von 1.000 bis 4 oder gar 5.000 € kommen, wenn nicht sogar höher. Es gibt aber auch einige Angebote wo nur 400,- oder gar nur 200,- € verlangt wird. Man schaut sich auf der Webseite um und beschließt den Anbieter zunächst zu kontaktieren, da man hier anscheinend viel Geld sparen kann. Um es abzukürzen: Man geht auf das Angebot ein ( weil der Preis so super ist ), ärgert sich dann meist über fehlerhafte Funktionen, Zeitspannen werden nicht eingehalten, Lizenzverstöße, fehlerhafte Impressen, Designfehler, katastrophales SEO und man schimpft nicht selten, weil der Anbieter sich nicht mehr meldet und / oder das gemeinsame Projekt unvollständig, gar nicht oder nur mit großem Nervenverschleiß zu ende gegangen ist.

Was lernen wir daraus? Wenn ich eine Villa bauen lassen will, kann ich nicht zu einem Sandburgenbauer gehen. Und erst recht bekomme ich keinen Ferrari, wenn ich nur Geld für einen 15 Jahre alten asiatischen Kleinwagen habe. In beiden Fällen kann man vielleicht auch mal Glück haben, aber höchstwahrscheinlich dauert es nicht lange bis ich zu einem Profi wechsle.

Eine Website bzw. ein Internetprojekt dauert nun mal etwas an Zeit. Es ist wie bei einem Haus: Wir schauen uns Gegenden und die Nachbarschaft an ( Marktanalyse – SEA ) ,wenn wir den geeigneten Standort haben ( Domainname und Server ), brauchen wir einen Architekturplan ( Design + Layout ), müssen an günstige Faktoren für Wasser, Strom, Fenster und Türen denken ( Seitenaufbau und Funktionen, Texte und Bilder ) und suchen gute Handwerker für eine erfolgreiche Umsetzung ( erfahrene Programmierung ). Zusätzlich melden wir dann noch bei allen Ämtern, Nachbarn und Freunden die Adresse um und tragen uns in wichtige Telefonbücher ein, damit alle wissen wo wir jetzt zu erreichen sind ( Suchmaschinenoptimierung ). Wenn uns dann die Handwerker oder Baufirma im Nachhinein auch noch Betreut falls wir Fragen haben, ist das ein toller Extrabonus ( Projekt Nachbetreuung ).

preisplanFür all diese Kleinigkeiten braucht es nun mal Zeit und die Zeit muss natürlich auch vergütet werden. Und wenn wir wollen, dass am Ende des Projektes beide Seiten der Vertragspartner glücklich sind, muss der Preis auch angemessen sein. So arbeiten die Programmierer gut und der Kunde wird dadurch das beste an Qualität bekommen.

Wer möchte kann sich unten noch die Praxisberechnung ansehen, aber wir hoffen wir konnten mit diesen kleinen Beispielen verdeutlichen, wie unterschiedlich die Preisgestaltung für Webseiten sein kann und, dass manche Dinge einfach einen gewissen Betrag kosten. NeoxNet aus Reichenbach im Vogtland arbeitet bei seinen Dienstleistungen aber so transparent, dass Sie vorher wissen was auf Sie zu kommt und auch im Nachhinein jeden Schritt nachvollziehen können – so damit beide ein gutes Gefühl haben.

Rechenbeispiel für eine kleine bis normale Website ( Bitte beachten, dass es sich hier NICHT um ein Angebot und verbindliches Beispiel von NeoxNet handelt ):

1 Stunde Marktanalyse, 1 Stunde Projektplan,  2 Stunden Servereinrichtung ( ftp, Email, Domain, etc. ), Layoutskizzierung & -Erstellung und mit dem Kunden anpassen – 8 Stunden, Inhaltsbeschaffung und Integration in die Seite – 8 Stunden, Sonderwünsche, Nachbetreuung etc. – 2 Stunden,  SEO – 2 Stunden. Kommen hier im Minimum 24 Stunden zusammen. Ein Programmierer und / oder Designer bekommt zwischen 25,- und 100,- € die Stunde ( zzgl. Steuern ), nehmen wir für unser Beispiel 50,-€. In unserem Beispiel wären es also 24 Stunden x 50,- € kommt man auf einen realistischen Projektpreis von 1200,- ( zzgl. Hosting oder Servergebühren ). Eine Agentur wird noch einiges mehr verlangen müssen, da oftmals mehrere Leute an dem Projekt beteiligt sind und auch ein gewisser Gewinn + Steuer dazu veranschlagt werden muss.

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